In 2018 haben Sie wirklich wenig von uns auf diesem Wege gehört. Doch jetzt können Sie hier die Ernte der Arbeit des fast schon vergangenen Jahres nachlesen. Wir haben viel „geackert“ und jetzt wird sichtbar, auf was wir seit mehr als drei Jahren hingearbeitet haben.

Die meiste Energie schenkten wir der Wohngemeinschaft „Lern-WG“ in der Leonorenstraße. Im Juni konnten die ersten Bewohner*innen einziehen. Lesen Sie in diesem Newsletter mehr dazu.
Wir sind froh, die Kooperationen mit die reha e.v., der Medical School Berlin und der VIA Blumenfisch weiter vertiefen zu können.

Auch wir müssen uns noch mit den Vorgaben des Datenschutzes beschäftigen. Lesen Sie dazu bitte aufmerksam den Abschnitt in diesem Newsletter. Ab sofort finden Sie die Datenschutzrichtlinien auf unserer Webseite.

Hier haben Sie Zugriff auf unsere früheren Newsletter. Da können Sie nachlesen, was in den letzten drei Jahren sonst noch passiert ist. Ihr Feedback ist uns wie immer herzlich willkommen unter news@anneramm-stiftung.de

Mit herzlichen Grüßen,
Ihr Newsletter-Team

EINZUG – DIE LERN-WG

Im Mai konnten bei einem fröhlichen Brunch viele Bedürfnisse und Regeln gemeinsam erarbeitet werden. Bewohner*innen und deren Familien, Betreuer*innen, Mitarbeiter*innen von die reha e.v. und der Anne Ramm Stiftung haben gemeinsam gefeiert, gearbeitet und den Schritt in die Zukunft konkret gestaltet. Mit die reha e.V. hat die Anne Ramm Stiftung einen erfahrenen Partner in der Eingliederung gefunden. Der direkte und menschliche Umgang mit bürokratischen Vorgängen entspricht der bisherigen Aufbauarbeit der Stiftung. Wissenschaftlich wird die Wohngemeinschaft „Lern-WG“ durch die Medical School Berlin (MSB) begleitet. Darüber wird bald weiter berichtet.

Seit dem 8. Juni ist es Wirklichkeit. Die ersten Zimmer in der Leonorenstraße sind bewohnt. Carl, Fabienne, Gabriel, Maike, Marijana, Philina, Sebastian, Tobias, Verena und Victoria, sind eingezogen. Seitdem heißt es, gemeinsam den Alltag zu gestalten. Wie sehen die Tagesabläufe aus? Wer kocht wann mit wem? Welche „Ämter“ gibt es noch? Was gibt es für Vorlieben und welche Pflichten? Wo lässt es sich gut einkaufen? Wie gestaltet sich der tägliche Umgang miteinander? Arbeitswege und Wege zur Uni mussten neu gefunden werden.

Mittlerweile haben sich alle schon ganz gut eingespielt. Besonders wird der große Gemeinschaftsbereich im Erdgeschoss genutzt. Hier gibt es einen Esstisch, an dem alle Platz finden und ein ziemlich großer Fernseher hängt an der Wand, direkt neben der Übersichtstafel für die Ämter. Der läuft aber gar nicht so oft, denn die gemeinsamen Spiele bringen einfach mehr Spaß.

Das gesamte Projekt „Lern-WG“ hält alle Beteiligten ganz schön auf Trab. Aber es ist auch sooo spannend….Wir versprechen Ihnen, dass wir Sie auch in Zukunft auf dem Laufenden halten werden. Es gab auch schon hohen Besuch. Frau Elke Breitenbach, Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales und Vertreter des Bezirks waren am 19. September eingeladen, die WG Bewohner*innen und die beteiligten Organisationen kennenzulernen. Sie konnten sich ein Bild machen von den Räumen der WG-Mitglieder mit und ohne Hilfebedarf und ließen sich unterrichten über die Arbeit der Anne Ramm Stiftung, der Medical School Berlin und der reha e.v. Besonders herzlich gestaltete sich das Zusammentreffen mit den Studierenden. Sie überreichten der Senatorin ein Geschenk als Erinnerung und zur Feier des Tages wurde auch noch ein Rap-Song zum Vortrag gebracht. Sicherlich ein Nachmittag, der für alle unvergesslich bleibt.

Am ersten Novemberwochenende wurde das schöne Wetter genutzt, um das ganze Haus zu mobilisieren. Die Anne Ramm Stiftung hatte Harken, Grill und Bratwürste besorgt und so ging es an die Arbeit, bis das Laub verstaut war und die Würstchen auf dem Grill brutzelten. Laubharken als ein schönes Beispiel für gemeinschaftliches Miteinander in der Leonorenstraße.

die reha e.V. stellt sich vor

die reha e.V. stellt sich vor


Frau E.Breitenbach mit Lern WG

Frau E.Breitenbach mit Lern WG


Frau Breitenbach mit Vertretern von die reha e.V.

Frau Breitenbach mit Vertretern von die reha e.V.

CARL KOMMT ZU WORT

Zur Erinnerung:
Carl-Friedrich Ramm hat in unserem Newsletter schon einen festen Platz. Er ist der Sohn der Stiftungsgründer und vielen von Ihnen auch persönlich bekannt. Sie können in unserem Newsletter-Archiv gern nachlesen, was er u.a. im College „The Mount“ erlebt hat. Der Mount, wie wir gern sagen, ist die Inspiration für das Herzstück der Stiftung: Das College.

Carl
Lieber Carl, Du hast ein neues Zuhause, stimmt’s?
Oh ja. Ich bin in die Leonorenstraße gezogen. Das ist im Süden. Also von Berlin natürlich. Wir haben zwei große Wohnungen in einem Haus. Und nebenan gibt es ein Schwimmbad.

Aber du lebst da nicht alleine?
Nein, natürlich nicht. Ich habe Freunde aus meiner alten Schule mit dabei und neue Freunde, die gehen fast alle studieren. Aber wir wohnen alle zusammen. Jeder ist tagsüber ganz normal weg. Ich muss ja arbeiten. Aber am Nachmittag und am Abend machen wir was zusammen. Und kochen auch.

Ist es denn ganz anders als zuhause zu wohnen?
Ja schon, schließlich sind meine Eltern nicht da. Die vermisse ich ein bisschen, aber das kenne ich ja auch schon aus England. Und wir sind jetzt viel mehr Leute auf einmal jeden Tag. Die sind fast alle so alt wie ich. Und es gibt öfter Musik. Bei uns in der WG muss man auch viel mehr arbeiten als zu Hause, wir machen unsere Wäsche selber. Und ich geh ganz oft mit einkaufen. Hier haben wir auch Regeln, die alle befolgen müssen. Das ist manchmal nicht so leicht. Aber wir machen auch ganz tolle Sachen zusammen. Neulich haben wir Halloween gefeiert und ich war Batman!

Wünschst du dir etwas für deine neue WG?
Ich freue mich ganz doll auf unseren neuen Musikraum. Hoffentlich ist der bald fertig.
Und dann soll hier auch mal jemand anders Fragen beantworten. Die kannst du doch auch mal fragen…..

Ok, dann müssen wir mal mit deinen Mitbewohner*innen sprechen.
Das ist mal eine sehr gute Idee.

Und wünschst Du Dir noch etwas?
Ein Tischtennisturnier vielleicht und dass ich bald im Musikraum trommeln kann.

IHR BEITRAG – SPENDEN

Wir freuen uns natürlich sehr über Unterstützung unserer Arbeit. Sie können einfach über unsere Webseite spenden. Selbstverständlich bekommen Sie eine Spendenquittung.

Wir danken Ihnen herzlich!

Weitere Informationen finden Sie hier:
https://www.anneramm-stiftung.de/spenden-kontakt/

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